Folgen für Psyche & Körper

Durch die Kniefixierung erzeugen Polizeibeamt*innen – unabhängig davon, ob es in ihrer Absicht liegt oder nicht – Gesundheitsrisiken für Körper und Psyche der Betroffenen. Es gibt schwerwiegende Risiken unmittelbar in der Situation selbst. Und es gibt Langzeitfolgen, die Menschen schlimmstenfalls ein Leben lang beeinträchtigen. 

Akute Gesundheitsrisiken

Akute Gesundheitsrisiken sind zum Beispiel:

  • Panikattacken 
  • Knochenbrüche, beispielsweise im Bereich der Halswirbelsäule, des Kiefers und der Rippen
  • Verletzung innerer Organe wie der Milz, was zu inneren Blutungen führen kann
  • Tod durch Ersticken, Herzstillstand, oder Verletzung der Lunge 

Langfristige Gesundheitsfolgen

Langfristige Gesundheitsfolgen sind zum Beispiel:

  • Taubheitsgefühl durch geschädigte Nerven 
  • Eingeschränkte Mobilität der Wirbelsäule
  • Lähmungen
  • Bleibende Hirnschäden durch zu lange Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr im Hirn
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
  • Depressionen

Alle akuten und langfristigen Gesundheitsfolgen erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit für Komorbiditäten, also Begleit- und Folgeerkrankungen. All das hat außerdem massive Auswirkungen auf die berufliche und soziale Teilhabe von betroffenen Personen und ihr nahes soziales Umfeld. Durch Polizeigewalt werden Menschen damit ganz real gesunde Lebensjahre gestohlen.

(Hinweis 03/2026: Wir erfassen derzeit vertiefende Details und werden diese im kommenden Jahr kontinuierlich ergänzen.)

Gesundheitsrisiken von Kniefixierung:
Akute Risiken
Panikattacken
Knochenbrüche
Verletzung innerer Organe
Erstickungstod, Herzstillstand
Langzeitfolgen 
Schädigung der Nerven
Eingeschränkte Mobilität der Wirbelsäule
Hirnschäden
Lähmungen
Posttraumatische Belastungsstörung 
Depression
Überblick: Gesundheitsrisiken durch Kniefixierung